Antibiotika gehören nicht in die Reiseapotheke

05/2015

Wer im Urlaub auf eigene Faust Antibiotika einnimmt, erhöht sein Risiko auf resistente Darmbakterien! Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie!

Reisende sollten einen Reisedurchfall nicht auf eigene Faust mit Antibiotika behandeln. Denn wer im Urlaub auf eigene Faust Antibiotika einnimmt, erhöht sein Risiko für resistente Darmbakterien. Zu diesem Ergebnis kommt eine finnische Studie mit 430 Fernreisenden, deren Stuhl vor und nach einer Fernreise auf die Anwesenheit resistenter Bakterien untersucht wurde. „Antibiotika gegen Reisedurchfall gehören nicht in die Reiseapotheke“, sagt Dr. Esther Werle-Nötzel, Apothekerin der Sophien-Arzneimittel GmbH.

Reisende schleppen vor allem aus Süd(ost)asien und Nordafrika resistente Darmbakterien in die Heimat ein und geben sie an nahestehende Menschen weiter. So sorgen sie dafür, dass sich Resistenzen im Heimatland ausbreiten und lebenswichtige Antibiotika zunehmend unwirksam werden.

Zwei Drittel der Fernreisenden haben im Urlaub mit einer Darminfektion zu kämpfen. 15 Prozent aller Urlauber nehmen Antibiotika ein, in den meisten Fällen gegen Durchfall. Die Einnahme von Antibiotika erhöht das Risiko für resistente Bakterien deutlich: So waren bei 80 Prozent der Reiserückkehrer, die gegen einen Durchfall Antibiotika eingenommen hatten, resistente Bakterien nachweisbar. Wurde der Durchfall anders behandelt, waren es nur 47 Prozent. Wenn auf Reisen kein Durchfall aufgetreten war, konnten bei 23 Prozent der Reiserückkehrer resistente Bakterien nachgewiesen werden.

Gegen Reisedurchfall hilft Entero-Teknosal® mit dem Wirkstoff hochdisperses Siliciumdioxid. Das rezeptfreie Medikament wirkt nachweislich zuverlässig und ist sehr gut verträglich. Es wirkt sofort und kann zur Behandlung des Durchfalls unbegrenzt lange eingenommen werden, also auch während des gesamten Urlaubs. Viele andere Medikamente gegen Durchfall dürfen in der Selbstmedikation hingegen nur zwei oder drei Tage lang eingenommen werden.

Weitere Informationen gibt es unter: cid.oxfordjournals.org/content/early/2015/02/05/cid.ciu957.full.pdf+html


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